GartenDesk®
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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

GartenDesk-Software · Stand: August 2026 · Jochen Schröder, Biedenkopf

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der GartenDesk-Software zwischen Jochen Schröder (nachfolgend „Anbieter") und gewerblichen Kunden (nachfolgend „Kunde"). Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages ist die zeitlich befristete, nicht übertragbare Überlassung der GartenDesk-Software als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet sowie damit verbundene Supportleistungen. Ein Recht zur Installation auf eigenen Servern besteht nur im Enterprise-Paket nach gesonderter Vereinbarung.

§ 3 Vertragsschluss und Laufzeit

Der Vertrag kommt durch die Registrierung und Bestätigung der Bestellung zustande. Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und ist monatlich mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende kündbar. Eine Mindestlaufzeit besteht nicht.

§ 4 Nutzungsrechte

Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Software im Rahmen des gebuchten Tarifs ein. Die Software darf nicht vervielfältigt, verbreitet, verändert oder Dritten überlassen werden.

§ 5 Verfügbarkeit und Wartung

Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Software von 99 % im Monatsmittel (gemessen 24/7, ohne Wartungsfenster). Regelmäßige Wartungsarbeiten werden i. d. R. nachts zwischen 02:00 und 05:00 Uhr durchgeführt und vorab angekündigt. Ein Rechtsanspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeit besteht nicht.

§ 6 Entgelte und Zahlungsbedingungen

Die Entgelte ergeben sich aus der aktuellen Preisliste auf gartendesk.de. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Software zu sperren. Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer.

§ 7 Datensicherung und Datenschutz

Der Anbieter erstellt tägliche Backups der Kundendaten. Bei Vertragsende werden Kundendaten in maschinenlesbarem Format (CSV/JSON) zur Verfügung gestellt und nach 30 Tagen unwiderruflich gelöscht. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung und dem Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO.

§ 8 Haftungsbeschränkung

Wichtiger Hinweis: Die Software unterstützt die Betriebsführung, ersetzt aber keine Fachberatung (Pflanzenschutz, Recht, Steuerberatung). Für Pflanzenausfälle, -schäden oder -verluste, die während der Nutzung der Software entstehen, übernimmt der Anbieter keinerlei Haftung.

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Im Übrigen haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), und zwar auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt auf maximal 500,00 € (fünfhundert Euro) pro Schadensereignis. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.

Ausdrücklich ausgeschlossen ist jede Haftung für:

  • Ausfälle oder Qualitätsminderung von Pflanzenwaren
  • Verluste durch fehlerhafte Pflanzenpass-Dokumentation, sofern der Kunde eigene Eingabefehler verursacht hat
  • Entgangene Gewinne durch Systemausfälle unterhalb der Verfügbarkeitsgarantie
  • Schäden durch höhere Gewalt (Naturkatastrophen, Frost, Schädlingsbefall etc.)

§ 9 Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verantwortlich für die Richtigkeit der eingegebenen Daten, die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (insbesondere PflSchG, EU VO 2016/2031, TSE-Pflicht) sowie die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten. Bei Verlust sind Zugangsdaten unverzüglich zu ändern und der Anbieter zu informieren.

§ 10 Kündigung

Beide Parteien können den Vertrag ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende kündigen. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen oder bei schwerwiegenden Verstößen gegen diese AGB.

§ 11 Änderungen der AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 6 Wochen per E-Mail zu ändern. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Im Falle des Widerspruchs hat der Kunde das Recht zur außerordentlichen Kündigung.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Biedenkopf, sofern der Kunde Kaufmann im Sinne des HGB ist. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.